07.01.2009
Seit drei Wochen streiken die bulgarischen Lehrer. Für Ivaylo Ditschev geht es dabei um grundsätzliche Fragen: "Von der Lösung dieses Konflikts hängt ab, ob wir ein Land der Kellner und Kammermädchen werden, das von einer starken Armee beschützt wird, ein Steuerparadies für europäisches Kapital verdächtigen Ursprungs - oder ein europäisches Land mit einer gebildeten Bevölkerung und einem gut entwickeltem öffentlichen Sektor. Das Dilemma liegt in dem Konflikt zwischen kurfristigem Nutzen (Senkung der Steuern, Sozialdumping) und langfristigen Investitionen in die Zukunft (Bildung, Ordnung, Infrastruktur)... Der Vorwurf, der Protest habe sich politisiert, zwingt zur Gegenfrage, was Politik anderes ist als der Streit darüber, wofür öffentliches Geld ausgegeben werden soll: für Steuergeschenke an die Reichen und Militärtechnik oder für Bildung."
» zum ganzen Artikel (externer Link, bulgarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Erziehung / Ausbildung / Bildung, » Bulgarien Alle verfügbaren Texte von » Ivaylo Ditchev
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 15. Oktober 2007
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: