07.01.2009
Der EU-Russland-Gipfel im portugiesischen Mafra am vergangenen Freitag war nach Ansicht der estnischen Zeitung ein Trauerspiel. "Schon vor dem Treffen hatten viele erfahrene EU-Außenpolitiker gewarnt, es werde vor den russischen Parlamentswahlen im Dezember keinen Durchbruch geben. Portugal hat das ignoriert und sich sogar gegen einen Vorstoß von EU-Parlamentariern gewandt, die noch vor dem Gipfel eine Resolution verabschieden wollten, in der Russland wegen seiner Verstöße gegen die Menschenrechte verurteilt wird. Die EU verhielt sich am Freitag äußerst zurückhaltend und ging allen Konflikten aus dem Weg... Um solche Gipfel zu vermeiden, muss die EU lernen, nach denselben Regeln zu spielen wie der Kreml. Estland und einige andere Länder kennen diese Regeln."
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