08.01.2009
"Walter Veltroni, der Chef der neuen linken Demokratischen Partei (PD) sorgt bei seinen Freunden und Gegnern für Begeisterung", stellt Andrea Romano fest. "Diese 'Veltromanie' scheint das Ende der fürchterlichen Krise im italienischen Parteiensystem zu bedeuten... Weltweit oder wenigstens in Europa haben die im 20. Jahrhundert geschaffenen Parteien - anders als in Italien - gut funktioniert. In Großbritannien wie in Frankreich, in Deutschland oder Spanien konnten sich fortschrittliche und konservative Organisationen gleichermaßen behaupten und aufgrund traditioneller oder vitaler Mechanismen politisch innovative Programme entwickeln: Ideen werden zur Diskussion gestellt, die Parteibasis miteinbezogen, eine persönliche Wahl zugelassen, die Geschlagenen geben sich geschlagen. Solche Mechanismen sind in den 90er Jahren auch in Italien auch eingeführt worden, wurden aber nie zum Leben erweckt."
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» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 31. Oktober 2007
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