07.01.2009
Die schlechte EU-Performance Bulgariens und Rumäniens sei eine Belastung für Beitrittskandidaten auf dem Westbalkan, schreibt Doris Kraus. "So ist es ein eher unheilvolles Zusammentreffen, dass derzeit Bilanz über die einjährige Mitgliedschaft Bulgariens und Rumäniens in der EU gezogen wird und gleichzeitig die Köpfe glühen, wie man mit den Staaten des Westbalkan im Allgemeinen und Kosovo im Besonderen verfahren sollte. Denn die meisten politischen Akteure sind bereit, unter der Hand zuzugeben, dass der Beitritt Bulgariens und Rumäniens vor einem Jahr ein Fehler war. Die Fakten belegen das. Die Staaten waren damals weder politisch noch wirtschaftlich EU-reif und haben seither – ohne die Karotte des Beitritts vor der Nase – noch mehr nachgelassen. 'So etwas sollte nie wieder passieren', meinen die besonders Offenherzigen.... Die Staaten des Westbalkan werden diese politische Hypothek einlösen müssen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung / Nachbarschaft, » Südosteuropa, » Rumänien, » Bulgarien, » Serbien, » Kroatien Alle verfügbaren Texte von » Doris Kraus
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 2. Januar 2008
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