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07.01.2009

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Dziennik - Polen | Donnerstag, 28. Februar 2008

Polnische Opfer des März 1968 fordern Entschuldigung

Bis zu 15.000 Polen jüdischer Abstammung wurden im März 1968 vom damaligen kommunistischen Regime ausgebürgert und zur Ausreise gezwungen. Seit Oktober wartet die Leiterin der polnischen Shalom-Stiftung, Gołda Tencer, auf eine Antwort des Staatspräsidenten Lech Kaczyński auf ihre Forderung, alle Polen, denen damals ihr Pass abgenommen wurde, unbürokratisch wieder einzubürgern. Im Gespräch mit Zuzanna Dąbrowska plädiert Tencer zudem für eine Entschuldigung des Präsidenten zum 40. Jahrestag der antisemitischen Kampagne. "Wir sprechen von einer lebendigen Geschichte, die nicht nur in Büchern lebt, sondern in Menschen. Es kostet doch so wenig, 'Entschuldigung' zu sagen. Warum schafft das keiner?... Ich höre ständig vom Prozedere, von formellen Schwierigkeiten, seit Jahren schon. Wen interessiert das? Ich glaube, dass man das einfach wollen muss. Und jetzt ist der beste Moment dafür."

» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 28. Februar 2008

 

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