07.01.2009
Im rumänischen Dacia-Konzern, der zur französischen Renault-Gruppe gehört, wird seit Sonntag gestreikt. Die 13.000 Angestellten wollen an den wachsenden Gewinnen des Unternehmens beteiligt werden und fordern 65 Prozent mehr Lohn. Caterina Nicolae kommentiert: "Die monatliche Lohnforderung – 550 Lei [150 Euro] – ist die höchste, die in den vergangenen Jahren in Rumänien gestellt wurde. Aus den Erfahrungen bei Dacia werden wahrscheinlich die Arbeiter bei Ford, Nokia und anderen multinationalen Firmen, die bei uns Produktionsstätten eröffnen wollen, lernen. Allerdings werden die multinationalen Firmen nur so lange in Rumänien bleiben, wie sich die Löhne nicht negativ auf ihre Bilanz auswirken. Wenn die Gehälter sich denen im Westen angleichen, werden die Firmen in ärmere Länder weiterziehen, dann praktizieren die Multis 'Karawanenkapitalismus'. Deshalb gibt es nur eine Lösung für die reicheren Franzosen und die ärmeren Rumänen: 'Gewerkschaften aller Länder vereinigt Euch!'"
» zum ganzen Artikel (externer Link, rumänisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Arbeitsmarkt / Dienstleistungen, » Unternehmen, » Wirtschaftspolitik, » Frankreich, » Rumänien Alle verfügbaren Texte von » Caterina Nicolae
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 25. März 2008
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