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30.08.2008

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Correio da Manhã - Portugal | Montag, 31. März 2008

Die portugiesische Kirche mischt sich ein

Der Sprecher der portugiesischen Bischofskonferenz hat die Regierung scharf kritisiert, vor allem wegen der Legalisierung der Abtreibung im Jahr 2007. Carlos Abreu Amorim kommentiert: "Erzbischof Carlos Azevedo hat harsche politische Erklärungen abgegeben. Es handelt sich nicht nur um die üblichen Forderungen nach öffentlichen Mitteln für kirchliche Aktivitäten. Er geht viel weiter und mischt sich in die politischen Auseinandersetzungen ein, indem er klar Position gegen die Regierung bezieht... Das ist ein Strategiewechsel. Viele Jahre hat sich die nationale Kirche von der Politik fern gehalten, jetzt maßt sie sich wieder die Rolle eines Akteurs an. Als Jurist bedaure ich das. Bei den Wahlen in Spanien hat der Kandidat der Rechten, Mariano Rajoy, auf die radikalen Positionen der spanischen Kirche gesetzt. Viele Beobachter meinen, dies sei einer der Hauptgründe für seine Niederlage gewesen."

» zur gesamten Presseschau vom Montag, 31. März 2008

 

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