07.01.2009
In Budapest streiken heute die Arbeitnehmer der Verkehrsbetriebe gegen Stellenabbau und den Abbau von Linien. Endre Aczél fragt, warum nur die Gewerkschaften staatlicher Betriebe den Mut aufbringen, das Land mit Streik lahmzulegen, während man von den Arbeitnehmern der Privatwirtschaft kaum etwas hört: "Ich möchte in einer Welt leben, in der das Arbeitnehmerbewusstsein nicht nur gegenüber dem 'miserabel zahlenden' Staat entsteht, sondern auch dort, wo der Großteil unseres Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet wird... Optimistisch bin ich aber nicht, denn wenn es stimmt, dass wir uns mit den Nachbarländern im Wettbewerb um Investoren befinden, würde uns das Stigma eines 'Streiklandes' nur schaden. Ein paar selbstbewusste Gewerkschaften reichen aus und das Kapital flüchtet dorthin, wo es keine Gewerkschaften gibt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Soziales / Arbeit, » Infrastruktur / Verkehr, » Ungarn Alle verfügbaren Texte von » Endre Aczél
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 18. April 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: