07.01.2009
Die alte Trennung zwischen "wir im Westen" und "die im Orient" gibt es nicht mehr, meint Kommentator Dennis Rundt. "Zwischen einem fundamentalistischen Christen und einem fundamentalistischen Moslem kann es größere Übereinstimmungen geben als zwischen einem liberalen und einem konservativen Vertreter derselben Religion... Religion oder von Religion geprägte Kulturmuster werden seit dem Zusammenbruch des Kommunismus ein immer wichtigerer Faktor in der Weltpolitik. Konflikte und Terroranschläge werden heute eher religiös als ideologisch begründet. Und auch im Westen ist die Religion ein Fundament, obwohl dies zurückhaltender geäußert wird... Wenn aber die muslimischen Einwanderer in Europa eine tolerante Form des Islam entwickeln, der in einer multikulturellen Gesellschaft neben anderen Religionen bestehen kann und auch in den Heimatländern Anhänger findet, dann könnte das zu mehr Demokratie auch im Westen führen."
» weiterführende Informationen (externer Link, schwedisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Gesellschaft, » Global Alle verfügbaren Texte von » Dennis Rundt
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 17. Februar 2006
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: