20.07.2008
Angesichts der Tatsache, dass die Slowakei im nächsten Jahr den Euro einführen wird, macht sich Anna Szabó über Ungarns angestrebten Beitritt zur Währungsunion Gedanken. "Dieses Jahr wird der Unterschied zur Slowakei weiter wachsen. Es reicht, wenn wir das ungarische Wirtschaftswachstum des letzten Quartals 2007 ... mit jenem der Slowakei im selben Zeitraum vergleichen. Dieses lag bei sage und schreibe 14 Prozent. Laut dem internationalen Wirtschaftsforschungsinstitut Economist Intelligence Unit befinden wir uns in Sachen Finanzrisiko in der Gesellschaft von Iran und Pakistan. Derweil sind Litauen, Estland, Tschechien und Slowenien diskret an uns vorbeigezogen. Ungarn hat derzeit kein Zieldatum zur Einführung des Euro. Die Entscheidungsträger des Landes wissen noch nicht einmal, wann sie überhaupt ein Zieldatum festlegen werden. ... Statt der von der EU geforderten dreiprozentigen haben wir eine sechsprozentige Inflation, statt des verlangten Haushaltsdefizits [maximal 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukt] ist unseres doppelt so hoch, und darüber hinaus ist auch noch unser Leitzins gestiegen. So viel zu den Maastrichter Kriterien, von denen wir noch weit entfernt sind. Das heißt, dass wir weiterhin im Vorzimmer des Euro warten müssen."
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» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 9. Mai 2008
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