20.07.2008
"Großbritanniens Regierungschef Gordon Brown verliert an Unterstützung und stand wegen des Streits um ein Referendum zur schottischen Unabhängigkeit erneut in der Kritik", schreibt Brane Kasteli und skizziert Browns Dilemma: "Er macht als Regierungschef einen immer schlechteren Eindruck, als einer, der die Zügel des Regierens nicht mehr in der Hand hält und, wegen seiner Unentschlossenheit und geringen Autorität, von einer Krise in die nächste gerät. ... Jetzt ist noch ein Streit um ein Referendum ausgebrochen, da die Vorsitzende der schottischen Labour-Partei, Wendy Alexander, zur Unabhängigkeit Schottlands aufgerufen hatte." Brown, selbst Schotte, "hat alle verwundert, als er sich im Parlament nicht dazu äußern wollte, ob er ein Referendum unterstütze oder nicht. .... Hätte er dem Referendum zugestimmt, hätte er den Zusammenhalt der Union entkräftet. ... Hätte er sich dagegen ausgesprochen, hätte er Wendy Alexander absetzen müssen und eine neue Krise der Partei eingeleitet."
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