07.08.2008
Chinesische Fackelläufer trugen gestern das olympische Feuer auf den Mount Everest. Ewa Siedlecka kritisiert diese Aktion: "Auf den Chomolungma - dem heiligen Berg der Tibeter - wurde das Feuer nicht als Symbol der olympischen Idee, sondern als Triumph der chinesischen Regierung getragen. Die Regierung Chinas bewies der über die Menschenrechte nörgelnden Welt ... seine Macht. .... Der einzige Druck, der wirksam sein könnte - der politisch-wirtschaftliche Druck -, existierte nicht. Den Mächtigen Chinas ist es gelungen, die Weltwirtschaft von sich abhängig zu machen und auf diese Weise erlangten sie das Werkzeug der Erpressung, dem sowohl die USA wie auch die Europäische Union unterlagen. ... China hat den Westen mit seinen eigenen Waffen geschlagen, die vor einigen Jahren zum Beispiel in Osteuropa dem Erzwingen der Demokratisierung dienten. Das ist nicht nur ein Paradox. Das ist ein Symbol."
» zum ganzen Artikel (externer Link, polnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Sport, » Wirtschaftspolitik, » Europa, » USA, » China Alle verfügbaren Texte von » Ewa Siedlecka
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 9. Mai 2008
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