07.01.2009
Hinsichtlich der kürzlichen Entscheidung von mehreren britischen Unternehmen, ihren Sitz aus Steuergründen nach Irland zu verlagern, argumentiert Tracy Corrigan, dass es "sehr britisch ist, unsere Unternehmen ausländisch werden zu lassen. ... Was eine Firma britisch macht, ist immer schwieriger zu bestimmen. ... Keiner der einst verlässlichen wirtschaftlichen Orientierungspunkte - wo ein Unternehmen Steuern zahlt, wo die Aktien notiert werden, wo Produkte verkauft werden oder wo die meisten Angestellten beschäftigt sind - funktioniert mehr. ... Es hat etwas sehr Britisches, dass wir so bereitwillig die Transformation des unternehmerischen Großbritanniens akzeptieren, ohne darum viel Aufhebens zu machen. Das Vereinigte Königreich ist offener als jedes andere Land gegenüber ausländischen Übernahmen. Seit Anfang des Jahrzehnts sind britische Firmen im Wert von 1200 Milliarden Dollar von ausländischen Unternehmen aufgekauft worden, verglichen mit 500 Milliarden Dollar in Deutschland und weniger als 300 Milliarden Dollar in Frankreich."
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» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 13. Mai 2008
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