07.01.2009
Ein Jahr nach den Krawallen um die Versetzung eines sowjetischen Kriegerdenkmals in Estland fordert die russischstämmige Journalistin Jevgenia Garanza auch von der russischen Minderheit mehr Bemühungen um Integration, vor allem in sprachlicher Hinsicht: "Das Problem liegt nicht bei den Kindern, sondern bei den Lehrern. Wir brauchen neue Lehrpläne mit mehr Estnisch-Stunden und eine neue Lehrergeneration, die auch in den russischen Schulen auf Estnisch unterrichten können. Stattdessen verschwendet der Staat Zeit und Geld dafür, die Lehrer zu überwachen. Eine Zeitung darf sich nicht auf das Niveau ihres dümmsten Lesers herablassen und dann darüber weinen, dass dieser Leser ihre Aktivitäten behindert. Ebenso wenig darf ein Staat passiver als sein passivster (Nicht-)Bürger sein und behaupten, dass dieser seine Sicherheit und Existenz bedrohe."
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» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 14. Mai 2008
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