07.01.2009
Die spanische Tageszeitung La Vanguardia sucht Argumente für die Einführung des Ein-Euro-Scheins: "Die Finanzkommission des französischen Parlaments ... ist der Meinung, dass Geldscheine den Wert eines Euros im Bewusstsein der Europäer angemessener widerspiegeln könnten, während Münzen oft mit wertlosem Kleingeld assoziiert würden. Das ließe sie die kleinen Ausgaben bewusster wahrnehmen und könnte so in gewisser Weise auch die Inflation begrenzen. Nur die Scheine gäben - ebenso wie die bekannten Ein-Dollar-Scheine -, die Möglichkeit, kleine Geldmengen im Ausland zu tauschen, zumal Münzen nicht getauscht werden. Die europäischen Finanzbehörden hatten die Ein-Euro-Scheine ursprünglich aufgrund der hohen Kosten (sechs Cent pro Schein) abgelehnt. Doch die Erfahrung im Umgang mit dem Euro und seine enorme Stärke - er kostet inzwischen 1,55 US-Dollar - zwingen nun, diese Entscheidung zu überdenken."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Finanzpolitik, » Wirtschaftspolitik, » Frankreich, » Europa
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 14. Mai 2008
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: