05.09.2008
Der Journalist Jean-Michel De Marchi schreibt in der Online-Zeitung Rue89 über die neuen Mäzene des russischen Fußballs: "Der Sieg von Zenit Sankt Petersburg im UEFA-Cup-Finale gegen die Glasgow Rangers am Mittwoch ist alles, nur kein Zufall. Seit mehreren Jahren wird der russische Fußball dank großzügiger Geldgeber immer besser. Sie tragen mit Millionen von Dollars zu den Klubbudgets bei, was sehr gute Spieler anzieht. ... Seitdem der russische Energieriese Gazprom seit Dezember 2005 am Ruder ist, hat Zenit Sankt Petersburg eine neue Dimension erreicht. Der Klub verfügt über ein geschätztes Budget von 100 Millionen Euro, was höher ist als das von Olympique Marseille in Frankreich. Davon kauft der Klub gute ausländische Spieler, was es ihm letztes Jahr ermöglicht hat, zum ersten Mal die nationale Meisterschaft zu gewinnen. ... Was treibt Geldanleger heute dazu, ihr Geld im russischen Fußball auszugeben? Geht es um ein riesiges System von Geldwäsche? Nach Meinung des Volkswirts Wladimir Andreff, ist es viel einfacher: Für ihn hängen die investierten Summen mit der Gesellschaftsentwicklung und einer wachsenden Zahl neuer legal Vermögender zusammen, die ihr Geld im Sport ausgeben."
» zum ganzen Artikel (externer Link, französisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Soziales / Arbeit, » Sport, » Russland Alle verfügbaren Texte von » Jean-Michel De Marchi
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 16. Mai 2008
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