07.01.2009
Vor dem Hintergrund der Bankenkrise und der Dollarschwäche überlegt die Tageszeitung Neue Zürcher Zeitung, ob sich ausländische Firmen aus den USA zurückziehen sollten. "Die enormen Handelsbilanzdefizite der USA laufen praktisch ungebremst weiter, die Zinsen werden beim geringsten Finanzengpass durch die Notenbank gesenkt. ... Der Großinvestor Warren Buffett will künftig seine Milliarden in Europa und in US-Firmen mit großem Auslandsumsatz anlegen. ... Die Weltwirtschaft ist multipolar geworden, das relative Gewicht der USA stark gefallen. ... Außerdem erodieren Währungspolitik, Finanzmarktpraktiken und Rechtssicherheit aus eigener Schuld. ... Wer an der heutigen US-Politik zweifelt, hat wieder Alternativen. Die imperiale Wirkung der USA beruht nur teils auf dem Militär. Teils beruht sie aber auf der Macht, die Spielregeln in Wirtschaft, Handel und Währung zu setzen. Diese Rolle ist hochgradig gefährdet."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Handel, » Unternehmen, » Wirtschaftspolitik, » Finanzmärkte, » Europa, » USA, » Global Alle verfügbaren Texte von » Beat Kappeler
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 20. Mai 2008
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