07.01.2009
Der ehemalige Premierminister und Präsident Portugals, Mário Soares, analysiert in der spanischen Tageszeitung El País die Notwendigkeit, auf die aus den USA kommende Krise des neoliberalen Wirtschaftsmodells zu reagieren: "Der Neoliberalismus ... ist am Ende. Ähnlich wie die ehemalige Sowjetunion ist er an seinen eigenen Widersprüchen gescheitert. Und die Auswirkungen der Mehrfach-Krise aus den USA erreichen Europa in einem Moment des politischen und strategischen Stillstands, der es daran hindert, zu reagieren. Wie kann die überzeugte Europäerin Frau Merkel Europa angesichts des unseligen Dreiecks Brown, Sarkozy und Berlusconi stärken? Nur eine gemeinsame Mobilisierung der europäischen Öffentlichkeit kann die Regierenden zur notwendigen Regulierung der Globalisierung ... bewegen. Vor 40 Jahren, im Mai 1968, erlebten wir die unerwartete, große Revolte der Studenten und Arbeiter, ... die De Gaulle erzittern ließ. ... Verlieren wir also nicht die Hoffnung."
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» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 20. Mai 2008
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