07.09.2008
Nikos Konstantaras kommentiert in der Tageszeitung I Kathimerini die Aufnahme von Friedensgesprächen zwischen Israel und Syrien unter türkischer Vermittlung. "Das Positive ist, dass heute beide Protagonisten den Frieden nötig haben wie nie zuvor. Israel hat Vereinbarungen mit Ägypten und Jordanien abgeschlossen, die aber nicht genug sind: Der Widerstand der Palästinenser kann nicht gebrochen werden. … Hisbollah und Hamas werden von Syrien und Iran unterstützt. … Israel steckt in der Falle. … Gleichzeitig ist Premier Ehud Olmert mit schweren Korruptionsvorwürfen konfrontiert und hat einen Erfolg nötig. … Syrien hat gezeigt, dass es Nähe zum Westen sucht, nachdem im Jahr 2000 Präsident Bashar Assad gewählt wurde. Aber das weltliche Regime hat sich mit dem Iran und dessen extremistischen schiitischen Regime und gleichzeitig mit den sunnitischen Widerstandskämpfern im Irak verbündet. Diese sich gegenseitig bekämpfenden politischen Parteien haben zu einer Identitätskrise und einer Isolation vom Westen geführt. Ein ehrbares Abkommen mit Israel könnte Damaskus aus der Sackgasse herausholen."
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