07.01.2009
Der Ökonom Carlos Tió drängt in der Wirtschaftszeitung Cinco Días auf eine neue Agrarpolitik der EU: "Die EU muss der europäischen Gesellschaft erklären, warum sie auf eine unternehmerische Agrarwirtschaft verzichtet, die auf dem Markt unter gleichen Bedingungen konkurrieren könnte. Angesichts einer in der Zukunft steigenden weltweiten Nachfrage und erhöhten Preisen bereitet eine wachsende äußere Abhängigkeit große Sorgen. Zusammen mit der europäischen Abhängigkeit auf dem Energiesektor kommt das einem strategischen Selbstmord gleich. Anders kann man eine Politik nicht nennen, die den Sektor entprofessionalisiert, indem sie kleine Unternehmen unterstützt, anstatt eine radikale Umwandlung der Strukturen zu vollziehen, auf neue Technologien zu setzen und Humankapital mit einzubeziehen, was durch die starre Struktur der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verhindert wird."
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» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 23. Mai 2008
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