07.01.2009
Die Tageszeitung Les Echos kommentiert die spanische Wirtschaftskrise: "In der Wirtschaft haben alle Wunder ein Ende und alle Modelle einen Haken. Spanien wurde zu lange von der Bauwirtschaft getragen, die bis zu zehn Prozent des nationalen Vermögens ausmachte. ... Heute gibt die spanische Wirtschaft ihre Schwächen preis und damit den Ökonomen Recht, die sich schon seit Jahren um sie sorgten. Der Cocktail aus Preisverfall im Immobiliensektor und dem Austrocknen der Kredite ist besonders explosiv für die Haushalte. Denn in Spanien sind die meisten Immobilienkredite zu einem variablen Zinssatz abgeschlossen worden. ... Schwächelndes Wachstum und steigende Arbeitslosigkeit könnten den großzügigen öffentlichen Ausgaben ... bald ein Ende setzen. [Aber] auch wenn es weiter bergab gehen sollte, darf man die Zukunft nicht dramatisieren. Eine geschwächte Opposition und ein stärkerer internationaler Einfluss sollten es Zapatero leichter machen, die Wirtschaft zu lenken."
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» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 5. Juni 2008
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