07.01.2009
In der linken Tageszeitung Népszava ist zu lesen, dass wegen des hohen Ölpreises viele Bauern in der Türkei ihre Traktoren gegen Esel getauscht haben: "Die steigende Nachfrage hat den Preis für Esel in die Höhe getrieben. Innerhalb von einem Jahr ist dieser von 26 Euro auf 180 Euro gestiegen. ... Laut der Landwirtschaftsbehörde der zentralanatolischen Provinz Yozgat wurden im Vorjahr rund 4.400 Grautiere in der Region verkauft. Das sind zweimal so viele wie im Jahr zuvor. ... Die ungarischen Tierzüchter sollten auch so rasch wie möglich mit der Zucht von Grautieren beginnen. Denn die Treibstoffpreise werden noch lange in astronomischen Höhen bleiben. Und wir wissen doch: Langohren sind keine anspruchsvollen Tiere. Sie essen nicht nur Stroh. Auch Unkräuter, wie die Distel, gehören zu ihren Leibspeisen, sprich, ihre Haltung ist nicht sonderlich vom Wetter abhängig."
» zum ganzen Artikel (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Energie, » Infrastruktur / Verkehr, » Landwirtschaft, » Ungarn, » Türkei Alle verfügbaren Texte von » Zsuzsa Regős
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 17. Juni 2008
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