08.01.2009
Nur wenige Franzosen folgten dem Aufruf mehrerer Gewerkschaften, gegen die Reformen Nicolas Sarkozys auf die Straße zu gehen, hat die Tageszeitung Le Figaro beobachtet - und hält es für ein gutes Zeichen: "Wo sind die heißen Frühlinge von früher geblieben? Wo die Massenstreiks, bei denen die Reisenden auf überfüllten Bahnsteigen warteten? Diesen Juni hatte man uns als brandgefährlich angekündigt, als ersten Test für Nicolas Sarkozy und all seine Reformen. Nach dem Aktionstag der Gewerkschaften CGT-CFDT muss man feststellen, dass die Bilanz mager ist. ... Von diesem Tag behält man besonders in Erinnerung, dass der Aufforderung zum Streik ... nur sieben Prozent der Eisenbahner und sechs Prozent der Postbeamten folgten. Das ist erstaunlich wenig. Und das ist ein besonderes Zeichen dafür, dass Nicolas Sarkozy einen wichtigen psychologischen Sieg errungen hat: zu zeigen, dass Frankreich nicht das unreformierbare Land ist, als das man es seit 30 Jahren darstellt."
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» zur gesamten Presseschau vom Donnerstag, 19. Juni 2008
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