08.01.2009
Etwa zwanzig einflussreiche Intellektuelle haben ein Manifest unterschrieben, in der sie die Verteidigung der spanischen Sprache, also des Kastilischen, fordern. El Mundo kommentiert: "Das erste, was man dazu sagen kann: Es erscheint unglaublich, dass es so weit gekommen ist. Die Amtssprache eines Landes, die weltweit von mehr als 400 Millionen Menschen gesprochen wird, ist in ihrem eigenen Land bedroht und braucht für ihren Schutz Initiativen aus der Zivilgesellschaft. In diese verrückte Situation haben uns die [regional-]nationalistischen Parteien derjenigen autonomen Regionen gebracht, in denen es zwei Sprachen gibt. Sie versuchen - auch gezwungenermaßen - mehr Sprecher für die Sprache zu gewinnen, die sie ihre eigene Sprache nennen. Und eine Zentralregierung, die dabei tatenlos bleibt."
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» zur gesamten Presseschau vom Montag, 23. Juni 2008
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