07.01.2009
Nach dem erneuten Sturm afrikanischer Flüchtlinge auf die spanische Exklave Melilla fordert die linke tageszeitung eine neue Strategie gegenüber afrikanischer Migranten. "Wo wäre der europäische Fußball ohne Spieler aus Afrika oder anderen außereuropäischen Kontinenten? ... Wenn es Europa passt, werden Afrikaner gerne aufgenommen und als Europäer ausgegeben. Wenn es Europa nicht passt, werden sie an Grenzzäunen mit der Waffe abgedrängt, in Abschiebehaft wie Dreck behandelt und im Meer dem Ertrinken preisgegeben. Illegale Einwanderung von Afrika nach Europa wird in der Politik gerne als Menschenhandel denunziert. ... Wenn Europa damit einen korrekten Umgang finden will, muss es mit den Migranten direkt ins Gespräch kommen. Verhandlungen über europäische Migrations- und Flüchtlingspolitik müssen mit den Verbänden der Migranten hier und in den Transitländern sowie mit gesellschaftlichen Gruppen und Wirtschaftsverbänden in den Herkunftsländern geführt werden, nicht bloß mit den Regierungen, vor denen die Leute weggelaufen sind."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Migration, » Minderheiten, » Spanien, » Afrika, » Europa, » Nordafrika Alle verfügbaren Texte von » Dominic Johnson
» zur gesamten Presseschau vom Dienstag, 24. Juni 2008
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