04.07.2009
Die konservative Zeitung Magyar Nemzet überlegt, welche Bedeutung die Wahl von Barack Obama für die Roma-Minderheit in Ungarn habe: "Nach der Wahl von Obama zum US-Präsidenten fragte ein ungarisches Meinungsforschungsinstitut provozierend, ob die Ungarn gerne einen Roma als Ministerpräsidenten sehen würden. Die Frage ist schlecht gestellt. Sie bietet der Mehrheit kein Hintertürchen. Diese sieht nämlich nur, dass seit der politischen Wende 1989/90 die Romapolitik die Situation der Roma verschlimmert, die Kriminalität auf dem Land unerträglich gemacht und ein normales Zusammenleben zwischen Mehrheitsgesellschaft und Roma-Minderheit schier unmöglich gemacht hat. Unter den Roma wiederum hat sie nicht Personen vom Schlage eines Attila Lakatos [der 'Romahäuptling' des nordostungarischen Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén], sondern opportunistische und korrupte Politiker gestärkt."
» weiterführende Informationen (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Ungarn, » USA Alle verfügbaren Texte von » Töhötöm Tóth Szabolcs
» zur gesamten Presseschau vom Montag, 10. November 2008
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