04.07.2009
Der Politologe Sami Nair glaubt, dass "die drakonischen Gesetze zur Erlangung von Arbeitsgenehmigungen und die Furcht davor, diese wieder zu verlieren, wenn man sein Aufnahmeland verlässt," Immigranten davon abhalten, regelmäßig ihre Heimat zu besuchen. Er plädiert für "flexible Besuchsregelungen zwischen Aufnahme- und Herkunftsländern. Bilaterale Verträge müssten Mobilität gewährleisten und sollten als eine Strategie der Entwicklungshilfe verstanden werden. Diese Flexibilität würde den Aufnahmeländern durchaus zum Vorteil gereichen. Sie bekämen Nachschub an Arbeitskräften und bessere Wirtschaftsbeziehungen zu den Heimatländern der Migranten. Die Migration der Portugiesen in die Mitte Europas beweist, wie fruchtbar die Dynamik zwischen Portugal und den Aufnahmeländern ihrer Bürger ist. Warum handelt Europa mit Blick auf den Maghreb und das Afrika südlich der Sahara nicht genauso?"
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Migration, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Sami Naïr
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 30. Juni 2006
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