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08.01.2009

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Presseschau / Autorenindex


Braunberger, Gerald


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 06.08.2008

Sinkender Ölpreis

Der Ölpreis ist innerhalb weniger Wochen von seinem historischen Höchststand um rund 20 Prozent gesunken. "Das freut die Anleger an den Aktienmärkten und die geplagten Autofahrer an der Tankstelle", kommentiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Zeiten billiger Rohstoffe seien jedoch endgültig vorüber: "Die Preise sinken, weil wegen der Erwartung eines deutlichen Rückgangs des Wirtschaftswachstums in der Welt die Nachfrage nach Rohstoffen weniger schnell wachsen dürfte als bisher erwartet. Sollten die Konjunkturprognosen noch ungünstiger werden, ist ein weiterer Fall der Rohstoffpreise nicht auszuschließen. Dennoch sollte niemand hoffen, die Zeiten wirklich billiger Rohstoffe kämen noch einmal wieder. Der Eintritt bevölkerungsreicher Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien und Russland in die weltwirtschaftliche Arbeitsteilung ist unumkehrbar. Sie werden ... auf absehbare Zeit zu den größten Verbrauchern von Rohstoffen zählen. Der Rückgang des Ölpreises in den vergangenen Wochen ändert nichts daran, dass die Menschen lernen müssen, energieeffizienter zu produzieren und zu leben."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Deutschland | 19.03.2008

Die Vertrauenskrise der Finanzmärkte

Gerald Braunberger zeigt wenig Verständnis für die Forderung, die Notenbanken und Regierungen müssten den Banken zu Hilfe kommen. Der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hatte erklärt, in einer solchen Krise funktionierten die Selbstheilungskräfte des Marktes nicht mehr: "Es hat nichts mit Sozialneid zu tun, daran zu erinnern, dass erfolgreiche Bankmanager zweistellige Millionenbeträge im Jahr verdienen, erfolgreiche Manager von Hedge-Fonds und Private-Equity-Häusern sogar noch viel mehr. In solchen Zeiten gerieren sich Bankmanager als Advokaten freier Märkte. Droht das Kartenhaus der Spekulation zusammenzubrechen, sollen Notenbanken und Steuerzahler sie heraushauen. Dem Staat bleibt im Interesse des Gemeinwesens nichts anderes übrig, als das zu tun. Für das Ansehen der Finanzbranche sind solche Rettungsaktionen jedoch fürchterlich. Dass nun nach Regulierung gerufen wird, hat sie sich selbst zuzuschreiben."

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