szmtag

09.01.2009

euro|topics illustration
euro|topics
 

Navigation

Presseschau / Autorenindex


Dunk, Thomas van der


In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


De Volkskrant - Niederlande | 23.12.2008

Tyrannenmord ist einzige Lösung für Simbabwe

Die aktuelle Situation in Simbabwe sei nur mit Gewalt zu retten, weil der Diktator des Landes, Robert Mugabe, dem Druck nicht weichen werde, meint die überregionale Tageszeitung De Volkskrant: "In der Antike war der Tyrannenmord eine legitime Lösung, nun scheint man das so ungefähr das Schlimmste überhaupt zu finden. Das sahen wir bereits an den europäischen Reaktionen, als Saddam Hussein aufgehängt wurde: Das nannte man dann sofort barbarisch. Na, das Wort hätte ich damals zunächst vor allem für das Regime von Saddam Hussein gebraucht. Später dann, mit großem Abstand, für die Art und Weise, wie die Iraker nach Saddams Fall aufeinander los gingen. Und dann wieder ... für die amerikanische Methode von Krieg und Besatzung. In all dieser Barbarei betrachte ich die paar Minuten des zwischen Himmel und Erde baumelnden Tyrannen doch echt als die geringste Irrung der Zivilisation. Auch jetzt muss man sich fragen, was verwerflicher ist: militärisches Eingreifen, um Mugabe zu vertreiben, mit tausenden toten Zivilisten, oder ein einziger Mord."

De Volkskrant - Niederlande | 25.11.2008

Zeitalter des Westens ist vorbei

Infolge der Finanzkrise scheint es, als sei die Zeit des Westens vorbei und als breche nun das Zeitalter des Ostens an. Nach Ansicht der Tageszeitung De Volkskrant muss sich Europa jedoch nicht von Asien einschüchtern lassen. "Gerade die individuelle Gedanken- und Handlungsfreiheit, die stark zugenommen hat, ermöglichte seit der Aufklärung den Vorsprung des Westens, weil sie für diesen unabdingbar sind. Eine Gesellschaft mit Gedankenpolizei, auch wenn sie nur nach innen und nicht nach außen hin besteht, wird eher auf unüberwindliche gesellschaftliche Hürden treffen. Das gilt sowohl für China als auch für Indien. ... Gerade die Unfähigkeit zu öffentlicher Diskussion aus Angst vor Gesichtsverlust macht China in Krisenzeiten viel verletzlicher als Europa oder Amerika, weil es für Unzufriedenheit kein offizielles Ventil gibt. Das illustriert zugleich die Grenzen des autoritären asiatischen Modells."

De Volkskrant - Niederlande | 20.11.2008

Gegen eine europäische Alternative

Der schwedische Auto- und Flugzeughersteller Saab wirft dem niederländischen Verteidigungsministerium vor, bei der Bewerbung um den Bau neuer Kampfflugzeuge keine ehrliche Chance zu bekommen. Das Ministerium habe sich schon längst für den amerikanischen Joint Strike Fighter (JSF) entschieden, schreibt die überregionale Tageszeitung De Volkskrant: "Immer ging es um die angeblichen operationellen Vorteile des JSF, nie um die politischen Implikationen der Entscheidung für einen amerikanischen Konzern und daher also gegen eine europäische Alternative. In Den Haag [Regierungssitz der Niederlande] denkt man vielleicht, dass das zweitrangig ist, aber das ist ziemlich naiv. In den Augen anderer europäischer Länder steht die niederländische vorbehaltlose Entscheidung für den JSF in schrillem Kontrast zu den schönen Haager Worten über die Bedeutung von Europa: Wenn es drauf ankommt, stärken die Niederlande nicht das europäische, sondern das transatlantische Band."

De Volkskrant - Niederlande | 14.10.2008

Die Trümmer von Bush

Der US-Präsident George W. Bush hinterlässt seinem Nachfolger ein Trümmerfeld, schreibt die überregionale Tageszeitung De Volkskrant. Das habe schwerwiegende internationale Folgen: "Mit dem arroganten Unilateralismus seiner ersten Amtsperiode hat Bush fast die ganze Welt verärgert. Und das hat auch Konsequenzen für Europa, das durch seine innere Spaltung nicht wagt, dem etwas entgegen zu setzen. Dabei ist Amerika durch das unverantwortliche Auf-Pump-Leben finanziell abhängig geworden von China, das in Afrika und Asien seine Flügel immer weiter ausbreitet. Solange die amerikanische Politik es nicht wagt, dem Wähler deutlich zu machen, dass das Konsumdenken Grenzen hat, wird die finanzielle Abhängigkeit zunehmen. Und es ist eine absolute Illusion zu meinen, dass die finanzielle Abhängigkeit nicht auch politische Folgen haben wird, weil Peking diese zu einem geeigneten Zeitpunkt als Hebel gebrauchen wird."

De Volkskrant - Niederlande | 12.06.2008

Brüssel schweigt zur türkischen "Witzdemokratie"

Nach der Bestätigung des Kopftuchverbotes an Universitäten in der Türkei droht nun auch ein Verbot der Regierungspartei AKP. Europa müsse reagieren, schreibt die Tageszeitung De Volkskrant. "Aus Brüssel hat man leider noch keine deutliche Reaktion gehört. Was ist das für eine Witzdemokratie auf der anderen Seite des Bosporus? Und wie können wir noch Vertrauen in 'europäische Demokratie' haben, wenn dies nicht sofort Folgen hat? Es muss doch deutlich sein, dass, wenn die AKP, die von 47 Prozent der Bevölkerung gewählt wurde, durch das Verfassungsgericht verboten wird, sofort alle Verhandlungen abgebrochen werden müssen, und also jetzt schon eine scharfe Warnung an Ankara gehen muss? Wenn die jedoch ausbleibt, dann haben die Iren jeden Grund, den neuen europäischen Vertrag abzulehnen, denn dann bedeuten all diese schönen demokratischen Normen und Werte, die die Befürworter in den höchsten Tönen loben, nichts."

» Autorenindex


 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

THEMEN

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

TOP-THEMEN DER WOCHE

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31