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Presseschau / Autorenindex
Žerjavič, Peter
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Korruptionsskandal bei Siemens
Der Technologiekonzern Siemens muss sich mit dem größten Korruptionsskandal Deutschlands auseinander setzen. Er sei ein Beispiel für systematisches kriminelles Handeln, schreibt die Tageszeitung Delo: "Die wahre Lehre, die man aus dem Korruptionsskandal bei Siemens ziehen kann, ist die Schnelligkeit, mit der sich das Unternehmen damit auseinander gesetzt hat, und die Art und Weise der Zusammenarbeit mit den Behörden. Die Struktur des Unternehmens wurde auf den Kopf gestellt, um die Dimension des Skandals ans Tageslicht zu bringen. ... Das gesetzeswidrige Handeln, das jahrelang als 'Geschäftskultur' galt, soll so nur noch schmerzhafte Geschichte sein. ... Nach dem entstandenen Schaden in Milliardenhöhe, dem geschädigten Ruf und der verlorenen Zeit muss sich das Unternehmen nun den Herausforderungen, die auf alle großen Unternehmen warten, stellen."
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Erschütterungen in der SPD
Die Tageszeitung Delo kommentiert die Auswirkungen des Führungswechsels bei der SPD auf die deutsche Außenpolitik: "Ein einziger Tag hat gereicht, um zahlreiche Ungewissheiten und das Rätselraten des letzten Jahres innerhalb der SPD zu beenden... . Die Entscheidung, Steinmeier als SPD-Kanzlerkandidat aufzustellen, wird dem innenpolitischen Leben in Deutschland eine neue Dynamik verleihen. ... Interessant wird es vor allem in der Außenpolitik, denn Steinmeier und Bundeskanzlerin Merkel machen keinen Hehl aus ihren unterschiedlichen Meinungen zu Russland, den USA oder China. Der Sozialdemokrat wird die Kanzlerin im außenpolitischen Bereich 'herausfordern', auf einem Feld also, auf dem die Kanzlerin bisher viele Punkte sammeln konnte."
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Obama in Berlin
Die Tageszeitung Delo schreibt über den bevorstehenden Besuch des US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama in Deutschland. Dessen Plan, eine Rede vor dem Brandenburger Tor in Berlin zu halten, sorgt für innenpolitische Differenzen in Deutschland: "Diese ungewöhnliche Verwirrung um Obamas Rede hat sich in die innenpolitischen Beziehungen innerhalb der schwarz- roten Regierungskoalition gemischt. ... Berlins beliebter Bürgermeister Klaus Wowereit und Außenminister Frank-Walter Steinmeier haben - im Gegensatz zur Kanzlerin Merkel - einen Auftritt im Herzen Berlins befürwortet. ... Wie in den USA, macht man Obama auch in der deutschen Presse den Vorwurf, die Sache mit seiner Rede in Berlin sei ein Zeichen seiner außenpolitischen Unerfahrenheit. ... Er [Obama] müsste lernen in den Beziehungen mit anderen Ländern mehr Feingefühl zu zeigen."
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