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Hartmann, Andreas-Renatus
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Für ein europäisches Commonwealth
Andreas-Renatus Hartmann, zuständig für Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Sekretariat der EVP-ED-Fraktion (Christdemokraten) im Europäischen Parlament plädiert für eine Neuausrichtung der EU-Erweiterungspolitik: "Die treffendste Bezeichnung für das neue Projekt wäre europäisches Commonwealth. ... Das europäische Commonwealth wird zahlreiche Gemeinsamkeiten mit der EU aufweisen, jedoch in Bezug auf den Übergang von Souveränitätsrechten, den Umfang vergemeinschafteter Politikbereiche und das Gewicht der gemeinsamen Institutionen über eine geringere Integrationsdichte verfügen. ... Dennoch kann die Attraktivität des Projekts stark genug sein, um den Großteil unserer Nachbarn zum Beitritt zu bewegen. ... Zu einem bestimmten Zeitpunkt könnte selbst Russland von den Vorteilen des neuen Systems angezogen sein, womit die Rivalitäten mit Moskau in derselben Art und Weise eingehegt werden könnten, wie dies vor 50 Jahren mit den deutsch-französischen Rivalitäten durch die Schaffung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft gelang. Nachdem zu einem späteren Zeitpunkt auch die Länder des südlichen Mittelmeers Aufnahme gefunden haben, könnte der Sitz des europäischen Commonwealth in Istanbul festgelegt werden, dem geografischen Zentrum des neuen politischen Systems, das dann vom Nördlichen Polarkreis bis nach Nordafrika und von Reykjavík bis nach Wladiwostok reicht."
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