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Niculescu, Luca
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Rumänen in Italien denken an Rückkehr
Die meisten Roma in Italien kommen aus Rumänien, schreibt Luca Niculescu. Wegen der feindlichen Stimmung wollen viele Auswanderer in die Heimat zurückkehren. Davon kann Rumänien profitieren: "Weil sie in Italien immer weniger erwünscht sind, denkt über die Hälfte der rumänischen Einwanderer in Italien bereits an eine Rückkehr, heißt es in einer diesjährigen Umfrage der Agentur für Regierungsstrategien in Bukarest. ... Die Optimisten hoffen, dass diejenigen Rumänen, die nach Hause zurückkehren, mehr als nur eine Zahl in der Statistik sind, die den Trend der Migration angibt. Rumänen, die eine Weile im Ausland gelebt haben, kehren mit einem anderen Bild von der Bedeutung von Staatsbürgerschaft und der Funktionsweise von Behörden zurück. Diejenigen, die zurückkommen, könnten bewusstere Staatsbürger sein, als sie bei ihrer Auswanderung waren. Sie könnten zeigen, dass die rumänische Gemeinschaft sich schneller europäisiert als ihre Staatsführung."
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Europa der Optimisten
Luca Niculescu bezieht sich auf eine Studie, die die Robert-Schuman-Stiftung zum Europatag herausgegeben hat: "Die Europäer haben im Allgemeinen eine gute Meinung von Europa, zwei Drittel bezeichnen sich als Optimisten, wenn sie an die Zukunft der EU denken. … Interessant ist jedoch, dass Jugendliche bis 25 Jahre Europa weitaus optimistischer sehen als die Erwachsenen. Europa repräsentiert für sie einen Raum der Reisefreiheit für Urlaub, Studium, Arbeit. Für die Jugend ähnelt das Traum-Europa stark dem Film 'L'Auberge Espagnole' von Cédric Klapisch - ein Europa der Begegnungen, das das Leben, das Studium und das Reisen einfacher macht. Interessant ist auch, dass für die Jugend die Politik überhaupt keine Rolle spielt. Aber sind die Träume der so genannten 'europäischen Generation' ohne Politik umzusetzen? Schwer zu glauben."
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Rumänien holt mit Nokia zum Westen auf
Vom "Karawanenkapitalismus" war die Rede, als Nokia verkündete, sein Werk in Bochum zu schließen und in Rumänien produzieren zu wollen. Auf deutscher Seite herrscht Empörung, auf rumänischer Freude über die Produktionsverlagerung. Luca Niculescu schreibt: "Die Rumänen sollten sich klar sein, dass sie heute zwar gefragt sind, morgen aber schon Opfer sein könnten. Die Werke könnten in noch billigere Länder verlagert werden, wenn die Produktionskosten zu hoch werden. Möglicherweise kommt auch die Zeit, in der wir ernsthaft über ein 'soziales Europa' nachdenken müssen, in dem sich Steuersätze und Arbeitsbedingungen angleichen. Dafür müssen die neuen EU-Länder die wirtschaftlichen Unterschiede, die sie vom Westen trennen, überwinden. Nokia hilft uns, zum Westen aufzuholen."
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Drohen Rumänien EU-Sanktionen?
Ende Januar wird die EU-Kommission einen neuen Fortschrittsbericht über den Stand der Justizreform in Rumänien veröffentlichen. Es ist ein Zwischenbericht, denn erst im Juni wird die Kommission entscheiden, ob Schutzklauseln als Sanktion gegen Rumänien angewandt werden sollen. Luca Niculescu kommentiert: "Man braucht kein scharfer Beobachter zu sein, um zu sehen, dass es schlecht um die Justizreform steht. Zwar ist es Ex-Justizminister Tudor Chiuariu gelungen, die Gründung der Integritätsbehörde vom Parlament absegnen zu lassen, doch bislang funktioniert sie nicht. Auch im Kampf gegen Korruption ist alles beim Alten: Die so genannten 'großen Fische' werden nicht verurteilt. Wie soll die EU-Kommission angesichts der bedrückenden Lage reagieren? Vermutlich wird der Januar-Bericht besonders kritisch ausfallen. Nicht einmal Brüssel wünscht die schmerzliche Premiere einer Schutzklausel, doch Rumänien scheint sich alle Mühe zu geben, die Sanktion zu bekommen."
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