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Sugarev, Edvin
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Über die Logik des Feiglings
Bulgarien hat sich noch nicht zu einer Anerkennung des Kosovo geäußert. Die bulgarische Diplomatie nennt diese Position abwartend, Edwin Sugarew findet sie kläglich: "Durch seinen Verzicht auf eine eigene Position, auf die Übernahme von Verantwortung, versucht Bulgarien nur, den Kreml zufriedenzustellen und Brüssel nicht zu verärgern. Das ist aber weder den Bündnissen gegenüber loyal, zu denen das Land gehört, noch deren Werten. Keiner würde Griechenland aus der Nato oder Rumänien aus der EU ausschließen, weil sie gegen die Unabhängigkeit des Kosovo sind. Denn jeder weiß, dass sie sie aus einer egoistischen, aber verständlichen Logik der Zweckmäßigkeit heraus ablehnen. Die andere Logik ist die der Werte. Danach hat Serbien durch die 'ethnischen Säuberungen' das moralische Recht verloren, den Kosovo als sein Territorium anzusehen... Eine dritte Logik gibt es eigentlich nicht, nur die des Feiglings, der nicht zwischen die Fronten geraten will."
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