Bereichsmenü: Presseschau
Presseschau / Autorenindex
Bachmann, Klaus
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Ein Lob der polnischen Demokratie
Der deutsche Politologe Klaus Bachmann vertritt die These, der Ausgang der polnischen Parlamentswahlen am 21. Oktober sei nicht wirklich entscheidend. "Die polnische Politik nach 1989 zeichnet sich nämlich durch eine sehr hohe Stabilität und Kontinuität aus. Im Unterschied zu Deutschland, Italien, Belgien und vielen anderen Ländern, sind die Kräfte in Polen, die Demokratie, Marktwirtschaft und prowestliche Orientierung tatsächlich in Frage stellen, bloß eine Randerscheinung... Dem Anschein zum Trotz werden die Wahlen nicht darüber entscheiden, ob Polen in Europa isoliert wird oder ob es den ihm gebührenden Platz einnehmen wird. Medien und Beobachter schenken den Worten der Politiker zu viel und den Taten zu wenig Aufmerksamkeit. Jede Regierung nach 1989 hat zuerst mit dem Fuß gestampft und mit dem Säbel gefuchtelt, um dann in Brüssel alles zu unterschreiben, was die Union verstärkt. Die Kaczyński-Regierung unterscheidet sich nur dadurch von ihren Vorgängern, dass sie besonders heftig gestampft und anschließend besonders schnell und salopp alles unterschrieben hat, was notwendig war.
» weiterführende Informationen (externer Link, polnisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Politik, » Innenpolitik, » Polen
Aufruf zur Vernunft in den deutsch-polnischen Beziehungen
Mit einem "deutsch-polnischen Appell an gemeinsames Verantwortungsgefühl und Vernunft" in den Beziehungen beider Staaten haben sich Wissenschaftler und Publizisten an die Öffentlichkeit gewandt. Die Zeitung druckt den Appell der "Kopernikus-Gruppe" gekürzt ab: "Wir sind beunruhigt über den unbegründeten Ausbruch von Emotionen in den letzten Wochen, der das deutsch-polnische Verhältnis betrifft. Die Art und Weise, wie derzeit im öffentlichen Leben negative Erscheinungen über Gebühr betont werden, ist ein Abgehen von den Idealen hochverdienter Persönlichkeiten in Polen und in Deutschland, die es als ihre Gewissenspflicht angesehen haben, ihre persönlichen Erfahrungen aus Krieg und Terrorpolitik in das Werk der deutsch-polnischen Verständigung einzubringen... Deutsche und Polen sollten wissen, dass sie sehr viel mehr verbindet, als diejenigen Politiker und Medien wahrhaben wollen, die sich mit den Beziehungen der beiden Völker auf anachronistische Art und Weise beschäftigen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, polnisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » EU-Erweiterung / Nachbarschaft, » Deutschland, » Polen
Alle verfügbaren Texte von » Dieter Bingen, » Wlodzimierz Borodziej, » Piotr Buras, » Roland Freudenstein, » Andrea Gawrich, » Hans-Henning Hahn, » Basil Kerski, » Adam Krzeminski, » Kai-Olaf Lang, » Doris Lemmermeier, » Krzysztof Ruchniewicz, » Jürgen Vietig, » Hubert Wohlan, » Kazimierz Woycicki, » Klaus Ziemer, » Marek Zybura

