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Bacia, Horst
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Hilfe weiterhin nötig
Trotz der damit verbundenen Gefahren hält die Tageszeitung Frankfurter Allgemeine den Afghanistan-Einsatzes der deutschen Bundeswehr für notwendig. "Der neue Anschlag auf die Bundeswehr – erst vor knapp zwei Monaten wurde in der Nähe von Kundus ein Soldat durch einen Sprengstoffanschlag getötet – belegt auf traurige Weise, dass sich die Sicherheit und die allgemeine Lage in Afghanistan in einer Abwärtsspirale bewegen. Ein Patentrezept zur Umkehrung dieses Trends gibt es nicht. Und obwohl es angebracht ist, einen Moment inne zu halten, wenn zwei deutsche Soldaten bei der Erfüllung ihres friedlichen Auftrags getötet werden, muss auch daran erinnert werden, dass ihr Einsatz in diesem weit entfernten Land deutschen Sicherheitsinteressen dient. Was der Einsatz in Afghanistan letztlich erreichen soll und kann, muss vielleicht nüchterner als bisher kalkuliert werden. Dort stabile Verhältnisse zu schaffen bleibt aber eine Aufgabe, bei der die Afghanen weiterhin fremder Hilfe bedürfen."
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Soll die EU Robert Mugabe ausladen?
Horst Bacia findet, dass Gordon Brown mit seiner Boykottdrohung keinen gangbaren Weg für alle gefunden hat. Die EU stecke in der Bredouille: "Offiziell ausladen oder an der Einreise hindern kann man den zu Altersstarrsinn neigenden Tyrannen nicht. Andere afrikanische Staats- und Regierungschefs würden dann auch nicht kommen, und vielleicht müsste das Treffen ganz ausfallen. Das letzte europäisch-afrikanische Gipfeltreffen liegt schon sieben Jahre zurück. Soll es ausgerechnet wegen Mugabe wieder nicht stattfinden, obwohl die EU aus vielen guten Gründen die Beziehungen zu den Staaten des Schwarzen Kontinents stärken will?... Der britische Premier Brown droht nun, er werde dem Treffen fernbleiben, wenn Mugabe käme. Damit hat er für sich einen Ausweg aus dem Dilemma gefunden - aber nicht für alle."
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