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Presseschau / Autorenindex


Baecque, Antoine de


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Libération - Frankreich | 05.04.2006

Die Liebe in la Villette

Antoine de Baecque freut sich über die Ausstellung "L'Amour comment ça va?" ("Wie geht's, meine Liebe?"), die im Pariser Maison de la Villette zu sehen ist. Mit Fotos, Bildern und Filmausschnitten zeichnet die Ausstellung den Wandel der Liebesbeziehungen seit den 1970er Jahren nach. "Man hätte befürchten können, dass es um erzwungenen Humor, um glückliche Menschen und Schmetterlinge im Bauch geht oder aber um große Depressionen, das Melodramatische und enttäuschte Liebe. Aber Arlette Farge und Rose-Marie Lagrave, die Kuratoren der Ausstellung, haben die Liebe anders aufgefasst: Als eine gemeinsame Kraft, eine gesellschaftliche Kraft, die sich zwischen Intimität und Kollektiv bewegt und die Macht hat, ein schwankendes Zusammensein zu schaffen." Lagrave erklärt, dass sie die Liebe bewusst aus der Intimsphäre herausholen wollte. "Wir beginnen deshalb mit der Arbeit, mit der Fabrik, den Büros, den Aufsichtsräten; Liebe ist nicht nur ein privates Band, sondern das Ergebnis einer Kultur, einer Politik, einer Gesellschaft - es ist ein alles umgebendes Gefühl."

Libération - Frankreich | 09.03.2006

Die Ausstellung "Lumières!" in Paris

Begeistert bespricht Antoine de Baecque die Ausstellung "Lumières!" (Aufklärung), die zur Zeit in der französischen Nationalbibliothek in Paris stattfindet. Sie zeigt Manuskripte bekannter Autoren, Drucke und Holzschnitte aus dem 18. Jahrhundert. "Diese Ausstellungstücke kommen zu uns, sie suchen und werben um unseren heutigen Blick, unsere Gefühle als Bürger von Europa im 21. Jahrhundert. Die Frage der Aufklärung ist unsere Frage geblieben, wie der Rundgang durch das Denken des 18. Jahrhunderts zeigt. 'Lumières', 'Aufklärung', 'Illuminismo', 'Enlightenment', diese unterschiedlichen Begriffe bezeichnen einen gemeinsamen europäischen Geist, der überall seine spezifische Ausprägung gefunden hat. Doch im Laufe der Zeit wurden die Texte und die Werke, die aus Frankreich, Deutschland, Italien und Großbritannien kamen, in verschiedene Sprachen übersetzt. Es gab eine Interaktion zwischen den Kulturen, was eine unerhörte Neuerung darstellte."

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