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20.11.2008

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Baker, Gerard


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


The Times - Großbritannien | 04.01.2008

Rekordpreis für Rohöl

"100-Dollar-Öl ist keine Katastrophe, sondern vielmehr ein Anlass zu gemäßigter Freude", findet Gerard Baker. Im Vergleich zur Ölkrise der 1970er Jahre liege der Hauptgrund für den Preisanstieg diesmal vor allem bei der Nachfrage und nicht beim Angebot. "2007 war trotz allen Geredes von einer bevorstehenden weltweiten Rezession wieder ein gutes Jahr. Der fortgesetzte Aufstieg Chinas und der neuen Märkte, das solide Wachstum in den USA und die beachtliche Leistung der alten Trödler Europa und Japan haben dazu geführt, dass die bestehende Ölproduktion mit der Nachfrage nicht Schritt halten konnte. Jetzt wird der steigende Preis die Nachfrage natürlich ein wenig drosseln, doch das ist kein Grund zur Annahme, dass ein Abschwung bevor steht.... Ein weiterer Grund für gemäßigten Optimismus ist, dass unsere Politiker die Erfahrung der 1970er Jahre schon hinter sich haben und wissen, was sie tun müssen, um eine Wiederholung zu vermeiden... Und drittens müssen wir angesichts der 100 Dollar für ein Barrel Öl nicht verzweifeln, weil wir heute von diesem unheilvollen Gut viel weniger abhängig sind als früher."

The Times - Großbritannien | 12.02.2007

Gibt es eine Neuauflage des Kalten Kriegs?

"Das war mehr als eine erneute und unverblümte Aufzählung der angeblichen Verbrechen der Bush-Regierung. Putins Rede vor einem Publikum, zu dem führende europäische Politiker, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Amerikaner zählten, zielte direkt auf die Nato", kommentiert die Tageszeitung. "Er meinte, die Aufnahme ehemaliger sowjetischer Satellitenstaaten in das atlantische Bündnis würde Europa destablisieren und wäre eine Bedrohung für Russland. 'Gegen wen richtet sich diese Erweiterung?', fragte Putin... Die Münchner Veranstaltung war in den vergangenen Jahren von der Kluft in den transatlantischen Beziehungen beherrscht. Die USA wurden wegen des Irak-Kriegs von ihren alten Verbündeten angegriffen. Der ehemalige Außenminister Donald Rumsfeld übernahm während dieser Zeit die Rolle des Bösewichts. Dieses Jahr erlebten die Europäer jemand Neues in der Schurkenrolle. Vielleicht wird ihnen dabei klar, dass Amerika, bei all seinen Fehlern, nicht die bedrohlichste Nation auf Erden ist."

The Times - Großbritannien | 11.08.2006

Die Angst vor dem Terror

Gerard Baker weist den Gedanken zurück, Großbritannien müsse nun für die Fehler seiner Außenpolitik büßen. "Ich räume ein, dass der Irak-Krieg in Planung und Durchführung von Fehlern bestimmt war. Mag sein, dass die USA und Großbritannien mit diesen Fehlern die Welt nicht stabiler, sondern instabiler gemacht haben. Doch trotz dieser Enttäuschung sollten wir die wahren Feinde nicht verkennen. Wir sollten die unvorhergesehenen Gefahren, die aus den Fehlern und der Arroganz Washingtons resultieren, nicht mit der gezielten Bedrohung verwechseln, die Nihilismus und Hass in großen Teilen des Mittleren Ostens - und in unseren eigenen Städten - darstellen. Mit dem gestrigen Tag haben wir einmal mehr von der furchtbaren Realität unseres langen Kampfes erfahren - und von den damit verbundenen Einschränkungen. Wir dürfen diese Auswirkungen nicht auf unsere eigenen Fehler zurückführen."

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