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Balan, Adrian Robert
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Antonescu-Kult in Rumänien
Trotz eines offiziellen Verbots gibt es in Rumänien Orte, die an den rumänischen Diktator Ion Antonescu (1882-1946) erinnern. Unter der Herrschaft des Militärdiktators, der mit Nazi-Deutschland paktierte, wurden Anfang der 1940er Jahre Hunderttausende rumänische Juden getötet. Robert Balan schreibt: "Nach der Wende war in Rumänien vielfach der Wunsch zu hören, Marschall Ion Antonescu solle rehabilitiert werden. In den 90er Jahren tauchten in zahlreichen Städten Büsten Antonescus auf, der die Deportation der Juden aus der Region Bessarabien und der Bukowina zu verantworten hat. Im Jahr 2002 gab es landesweit insgesamt rund 25 Straßen, die seinen Namen trugen. In der Stadt Targu Mures führt zum Holocaust-Denkmal sogar ein 'Ion Antonescu'-Boulevard. Der rechtsextreme Corneliu Vadim Tudor ließ noch 2001 eine Büste im Hof einer Kirche in Bukarest aufstellen.... Obgleich seit dem Jahr 2002 ein Gesetz gilt, ... 'wonach Gedenktafeln für Personen, die Verbrechen an der Menschlichkeit verantworten', verboten sind."
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Zwei Denkmäler für Rumäniens ersten König?
Noch heute wird Carol I. von Hohenzollern-Sigmaringen - der erste König Rumäniens - sehr verehrt. Deshalb sollen ihm wieder Denkmäler gesetzt werden. Ein Reiterdenkmal Carols I., das im Zentrum von Bukarest stand, hatte die kommunistische Führung 1948 schleifen lassen. "Im vergangenen Jahr verkündete der Kulturminister, das Denkmal, um das sich zahlreiche Mythen ranken, sei irgendwo im Land vergraben, und ließ es mit Metalldetektoren suchen. Die Nachforschungen ergaben nichts, und der Minister beschloss, eine neue Statue bauen zu lassen... Jetzt hat auch die Stadt Bukarest einen Auftrag für ein solches Monument vergeben. Die Denkmalschutz-Kommission verlangt bisher bloß, dass beide Monumente verschiedene Standorte erhalten. Doch braucht die Hauptstadt, in der eine hässliche Statue neben der nächsten steht, wirklich zwei Reiterstatuen von Carol I.?", fragt die Zeitung und lässt online darüber abstimmen.
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Schikanen an der rumänisch-ungarischen Grenze
Rumänien ist zwar der EU beigetreten, aber die ungarischen Grenzbehörden machen den rumänischen Reisenden das Leben schwer. Die Reporter Adrian Robert Balan und Cornel Vilau haben mit versteckter Kamera gefilmt, wie sie an verschiedenen Grenzpunkten schikaniert wurden: "Grenzübergang Turnu: Im Kofferraum sind Speck und Würste. Am Kontrollpunkt überprüfen die Ungarn unsere Dokumente und beginnen, das halbe Auto umzukrempeln. 'Reifen und Licht sind in Ordnung, aber die Windschutzscheibe ist es nicht!'. Sie zeigen auf einen fünf Zentimeter langen Kratzer an der Windschutzscheibe links unten. Wir erklären, wir könnten ohne Probleme weiterreisen, der Kratzer versperre uns schließlich nicht die Sicht... Am Donnerstag morgen kommen wir mit einem neuen Wagen wieder, der keine technischen Probleme aufweist. Vor Ort ist eine neue Kontrollmannschaft. Es wiederholt sich das Szenario... Nun wird der Polizist nervös, als er Speck und Würste sieht: 'Zurück! Eine Einreise mit Essen ist es nicht möglich.'" Die Schlussfolgerung von Adrian Robert Balan und Cornel Vilau: "Unsere gesamten Filmaufnahmen beweisen klar den Rechtsmissbrauch der ungarischen Zöllner."
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