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Balibar, Etienne
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Etienne Balibar und Jean-Marc Levy-Leblond für einen Rat der Mittelmeerländer
"Angesichts der Verschärfung des israelischen Militarismus, der auf Partisanen-Aktionen und terroristische Anschläge mit Kriegsverbrechen antwortet, darf Europa kein Entgegenkommen zeigen", schreiben der Philosoph Etienne Balibar und der Physiker Jean-Marc Levy-Leblond. "Europa muss aktiv dazu beitragen, dass ein Mittelmeerraum entsteht, der auf Kooperation und Verhandlung basiert. Die USA, Russland oder Iran können dabei eine Beobachterrolle einnehmen. Die natürlichen Mitglieder sind aber die Mittelmeeranrainer, die die Geschichte dieses Raumes geprägt haben. Solch ein ständiger regionaler Rat würde zwar sicher nicht automatisch Frieden garantieren. Doch er ist die einzige Möglichkeit, der Logik des Kampfes der Kulturen etwas entgegenzusetzen. Er könnte den Fundamentalismus zurückdrängen, aber gleichzeitig auch postkolonialen Rassismus, Antisemitismus und Islamophobie."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Südeuropa, » Naher und Mittlerer Osten
Alle verfügbaren Texte von » Jean-Marc Lévy-Leblond
Aufruf von Intellektuellen gegen den Libanon-Krieg
Bereits am 27. Juli hat die Zeitung einen Aufruf zum Ende der Gewalt im Libanon veröffentlicht, der von mehreren Intellektuellen unterschrieben wurde. Unter ihnen ist auch der französische Historiker Pierre Vidal-Naquet, der am vergangenen Wochenende im Alter von 76 Jahren starb. "Genug des Kriegswahnsinns, genug der scheußlichen Aggression, die im Namen Israels gegen die Libanesen und Palästinenser ausgeübt wird, dieser paranoiden Aggression, die im Gegenzug Mord an israelischen Zivilisten provoziert. Genug des zynischen Verhaltens, das drei als Geiseln genommene Soldaten zum Vorwand nimmt, um Rechnungen mit den Anhängern der Hamas und den Mitgliedern der Hisbollah zu begleichen, die in Wahrheit durch ihren Widerstand gegen die Angriffe Israels an Stärke gewinnen. Genug dieser Flucht nach vorn, hin zu einem gewagten Kurswechsel, bei dem die USA Israel 'verteidigen', indem sie einen neuen Krieg mit unkalkulierbaren Folgen gegen Syrien und den Iran vom Zaun brechen. Genug dieses zügellosen Rennens in den Abgrund."
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Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Naher und Mittlerer Osten
Alle verfügbaren Texte von » Suzanne Citron, » Stéphane Hessel, » Henri Korn, » Gilles Manceron, » Abraham Ségal, » Pierre Vidal-Naquet

