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Benhamou, Eric
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Druck auf China - aber wie?
Eric Benhamou meint, man könne Peking nicht mit Moskau zu Zeiten des Eisernen Vorhangs vergleichen. "China ist eine Macht, die zählt, und die Olympischen Spiele sind ein unerlässliches Ereignis, für das Coca-Cola oder McDonald's, ohne zu zögern, 100 Millionen Dollar ausgeben, um unter den Hauptsponsoren zu sein... Der Boykott steht daher nicht zur Debatte, niemand will ihn, nicht einmal der Dalai Lama im Exil. Übrigens war ein Boykott nie effektiv, abgesehen davon, dass er den Sportlern selbst schadet. Es wird maximal eine symbolische Antwort geben: das Fernbleiben einiger Politiker bei der Eröffnung der Spiele. Schlimmer ist das Schweigen des IOC. Es hatte darauf gesetzt, dass die Spiele die chinesische Führung dazu zwingen würden, sich in der Menschenrechtsfrage offener zu zeigen. Das ist offensichtlich nicht so. Man kann nur hoffen, dass das IOC künftig rigoroser ist. Zum Beispiel mit einer neuen Charta."
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Französische Unternehmen wollen mitreden
Der französische Unternehmerverband MEDEF stellt heute sein "Weißbuch" mit Vorschlägen für Politik und Wirtschaft vor. Eric Benhamou wundert sich über die Bereitschaft französischer Unternehmer, sich trotz des französischen Präsidentschaftswahlkampfs in die öffentliche Diskussion einzumischen. "Bislang haben die Firmenchefs immer eher versucht, sich von der öffentlichen Debatte fernzuhalten, weil sie der Meinung waren, in sozialen Belangen nicht genügend mitreden zu dürfen. Während der Wahlkämpfe 2002 und 2005 übten sie sich in demonstrativer Zurückhaltung... Dies fiel auf die Politiker zurück, die mit Fragen der Weltwirtschaft nicht umzugehen wussten und die Erwartungen der Unternehmen nicht einschätzen konnten. Genau deshalb behaupten Politiker oft, dass Unternehmen nur an ihre eigenen Geschäfte denken und ihre Interessen nichts mehr mit den nationalen Belangen zu tun haben... Der neue Ton stimmt, Debatten sind ebenso willkommen wie sozial verantwortliches Handeln."
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