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Presseschau / Autorenindex


Bolesch, Cornelia


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 11.06.2007

Rechtsruck in Belgien

Trotz des Rechtsrucks bei den Parlamentswahlen sei Belgien ein Vorbild in Europa, meint Cornelia Bolesch. "Warum? Weil Europa nicht bei jeder belgischen Nationalwahl aufs Neue zittern muss. Weil auch die neue Regierung in Belgien, ganz gleich wie sie aussehen wird, aus überzeugten Europäern bestehen wird. Weil das belgische Parlament dem Verfassungsvertrag mit überwältigender Mehrheit zugestimmt hat. Weil Europa sowohl in Flandern als auch in Wallonien eine feste Größe ist, die nicht immer wieder in Frage gestellt wird. Weil Europa in den politischen Programmen der meisten Parteien nicht nur breiten Raum einnimmt, sondern auch noch mit konstruktiven Ideen bedacht wird. Weil die komplizierte innere Struktur Belgiens nie ein Hemmschuh war für die Weiterentwicklung der Europäischen Union."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 26.05.2006

Europa ein Jahr nach dem "Nein"

Cornelia Bolesch fordert im Leitartikel von den führenden Politikern Europas, ihre "Feigheit vor dem Volk" aufzugeben. "Es ist kein Gebot der Demokratie, das Verfassungsprojekt beim ersten überraschenden Widerstand der Bürger fallen zu lassen wie eine heiße Kartoffel. Und es reicht auch nicht aus, sich bestenfalls den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man das Streitobjekt am geschicktesten verkleiden kann, um es der Bevölkerung geraume Zeit später doch noch irgendwie unterzuschummeln. Politiker werden gewählt, um voranzugehen und Orientierung zu geben. Sie sollen nicht als Erfüllungsgehilfen eines schwankenden Volksempfindens auf der Stelle treten. Und sie sollen auch keine Zuflucht in irgendwelchen Tricks suchen. Niemand verbietet es einem Politiker, offen für eine Sache zu kämpfen, an die er glaubt."

Süddeutsche Zeitung - Deutschland | 06.04.2006

Einigung über EU-Haushalt

Cornelia Bolesch nimmt das Ende des "quälenden Streits um den EU-Haushalt" zum Anlass, das Funktionieren der EU-Institutionen zu analysieren. Sie kritisiert zwar das EU-Budget, meint aber, von Stillstand in Europa könne keine Rede sein: "An erster Stelle ist das EU-Parlament zu nennen. Diese Vielvölkerkammer wird immer europatauglicher. Die große europäische Koalition zwischen Christdemokraten und Sozialisten ist zwar keine neue Erfindung. Doch in jüngster Zeit haben die beiden großen Lager in Straßburg ihre Kräfte besonders wirkungsvoll gebündelt. Sie schwenkten relativ früh auf einen Kompromiss-Kurs ein und zogen dadurch die anderen Organe mit."

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