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Brzeziecki, Andrzej


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Tygodnik Powszechny - Polen | 23.04.2008

Rafał Pankowski über den Antisemitismus in Polen

Der Politologe Rafał Pankowski von der Warschauer Organistation Nigdy więcej (Nie wieder) beklagt einen zunehmenden Antisemitismus in Polen. Im Gespräch mit Andrzej Brzeziecki macht er dafür die Freiheiten der Demokratie mitverantwortlich. "Die Eliten der Dritten Republik haben einen Fehler gemacht, als sie von einem linearen Modell der demokratischen Entwicklung ausgingen. Demnach wird die Demokratie stärker, die Integration in Europa schreitet voran und es kann nur besser werden. Chauvinismus und Antisemitismus sollten demnach mit dem Fortschritt verschwinden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass in jedem Augenblick ein Ausrutscher passieren kann, wenn nicht gar ein Rückschritt. Institutionen oder Abläufe sind nicht bedroht, aber der Inhalt der Demokratie schon. In Polen wirken nach wie vor faschistoide Organisationen, und der Antisemitismus ist auf einem höheren Niveau als vor zehn Jahren."

Tygodnik Powszechny - Polen | 11.12.2006

Die EU und Weißrussland

Der ehemalige polnische Präsident Aleksander Kwasniewski hat die EU am 4. Dezember aufgefordert, mit der weißrussischen Regierung Gespräche über eine Annäherung zu führen. Andrzej Brzeziecki hält das für eine schlechte Idee. "Präsident Lukaschenko ist immun gegen jeden Dialog. Damit ein echtes Gespräch zustande kommt, müsste die weißrussische Opposition beteiligt werden. Dies würde wiederum unausweichlich zum Ende seiner Regierungszeit führen. Deswegen versteht Lukaschenko jede Form von Dialog als Angriff auf seine Macht. Weißrussland unterscheidet sich von der Ukraine und auch von Russland darin, dass hier Macht und nicht Geld das höchste Gut ist... Der einzige Bereich, in dem Lukaschenko zur Zusammenarbeit bereit ist, ist die Wirtschaft. Nun sind europäische Firmen seit Jahren in Weißrussland anwesend. Aber statt das Regime dort aufzuweichen, passen sie sich seinen Regeln an und füllen so Lukaschenkos Taschen."

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