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Cercelescu, Gheorghe
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Europa muss sich einigen
Die Tageszeitung Gandul meint, die europäischen Staaten werden sich nicht nur mit den USA einigen müssen, sondern auch unter sich: "Unterschiedliche Ansichten gibt es nicht nur zwischen den USA und der EU, sondern auch innerhalb der Union. Jene 27 sind sich in der großen Linie einig, eine deutlich verstärkte Kontrolle des Marktes zu fordern, dessen Schwächen sich jetzt klar in der aktuellen Krise gezeigt haben, doch gibt es Divergenzen in den Details. Ein Detail, über das sich die 27 einig werden müssen, ist die Rolle des IWF [Internationalen Währungsfonds] in der neuen Architektur des Weltfinanzsystems. Im Gegensatz zu den offiziellen Statements, dass es eine gemeinsame Position gebe, sorgen sich die liberaleren Länder (Großbritannien, Schweden) weiterhin über das sehr große Risiko einer Überreglementierung. … Der G-20-Gipfel ist damit nicht mehr als eine erste Etappe auf dem langen Weg das internationale Finanzsystem zu reformieren."
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Teures Essen in Rumänien
Die Zeitung Gandul beschäftigt sich mit den hohen Lebensmittelkosten in Rumänien: "Die Rumänen zahlen diese hohen Preise auch wegen wirtschaftspolitischer Fehler, die nach 1989 gemacht worden sind. Nicht einmal unsere Regierung hat sich zu träumen gewagt, dass wir als EU-Mitglied eine Agrarpolitik haben werden, die protektionistischer ist als irgendwo sonst in der Union. So hat die Regierung eine hohe Zollsteuer aufgelegt, um Import-Produkten den Zugang auf den rumänischen Markt zu erschweren. Vom ausländischen Wettbewerb abgeschirmt, haben die rumänischen Produzenten nichts getan, um leistungsfähiger zu werden. Sie produzieren weiterhin zu wenig, teuer und mit schlechter Qualität. Wenn wir die Zollsteuer nicht zahlen müssten, könnten wir die Lebensmittel um ein Drittel billiger einführen. Wenn wir die Kosten für die Schutzmaßnahmen mit den Kosten für die aufgesplitterte Landwirtschaft zusammenrechnen, müssen wir uns nicht wundern, dass die Lebensmittelpreise fast mit den EU-Durchschnittspreisen vergleichbar sind, obwohl die EU-Durchschnittsgehälter fünf- bis zehnmal höher ausfallen als in Rumänien."
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Viel Arbeit bis zur Euro-Einführung
Rumänien soll voraussichtlich 2014 den Euro einführen, schreibt die Tageszeitung Gandul: "Damit bleibt nur wenig Zeit, während die Liste der zu lösenden Probleme lang ist. Angesichts des EU-Beitritts hat Rumänien eine Reihe von Fortschritten bei der Erfüllung der Maastricht-Kriterien zu verzeichnen, die das Haushaltsdefizit, die Verschuldung der öffentlichen Hand und den Wechselkurs betreffen. Die Probleme ergeben sich eher aus der Inflation und den langfristigen Zinsen, die von der Preisentwicklung abhängen. … Doch auch andere Kriterien werden nicht erfüllt. Am schlechtesten steht es um die Wirtschaftsstruktur, die von einer Subsistenzökonomie dominiert wird, und wertreduzierten Unternehmen, denen es an Service mangelt. Dies rührt alles aus der ungenügenden Restrukturierung der Realwirtschaft. Unsere Regierung hat sich nur um Reformen bemüht, so lange sie von internationalen Finanzinstitutionen oder der Europäischen Kommission angetrieben worden ist. Doch seit dem EU-Beitritt stecken die Reformen fest."
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Rumänische Gehälter wachsen
Gheorghe Cercelescu kommentiert das Wachstum des rumänischen Durchschnittsgehalts: "Die Brüsseler Technokraten schreiben Rumänien die europaweit höchsten Zuwachsraten beim Gehalt zu. Doch wie könnten wir sonst Boden gut machen und uns dem Durchschnittslohn der EU schnellstmöglich annähern? … Die Durchschnitts-Amerikaner und -Japaner leben gut, nicht weil sie ein riesiges Gehalt haben, sondern weil sie ihre wirtschaftlichen Höchstleistungen weiter steigern. Der renommierte amerikanische Automobilhersteller Henry Ford bot zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts seinen Arbeitnehmern ein fantastisches Gehalt. … Ford, der damit die Fluktuation von Arbeitskräften unterbinden wollte, wäre gescheitert, wenn er nicht gleichzeitig seine Produktion gesteigert hätte. … Die reale Annäherung der Gehälter hängt von der Arbeitsproduktivität ab. Wir können somit die deutschen und französischen Gehälter so lange nicht erreichen, bis wir nicht ihre Produktivität haben."
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