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Presseschau / Autorenindex
Clark, David
David Clark is a freelance political writer and analyst.
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Medwedew - ein besserer Partner für die EU?
David Clark vertritt die Meinung, dass ein neuer russischer Präsident der EU die Chance gibt, einen neuen Start in den Beziehungen herbeizuführen. "Nach mehreren Jahren wachsender Spannungen sind die Hoffnungen in Europa groß, dass die morgige Amtseinführung von Dimitri Medwedew eine bedeutende Verbesserung für die Beziehungen markiert. ... Ob stark oder schwach, Russland stellt eine Herausforderung für die Außenpolitik dar, die Europa nicht ignorieren kann. ... Wenn die EU und Russland im Sommer Verhandlungen über eine neue Kooperations- und Handelsvereinbarung eröffnen, bietet sich eine Gelegenheit, die Balance wieder herzustellen, indem man sich klar festlegt. Russland kann ein enger und vertrauenswürdiger Partner sein, wenn es bereit ist, die multilateralen Regeln und demokratischen Standards zu respektieren, zu denen es sich verpflichtet hat. Aber wenn es weiterhin autoritäre Zwangsmaßnahmen im In- und Ausland anwendet, dann sollte sich die EU von deren Auswirkungen immunisieren."
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Britisches Referendum zum EU-Vertrag?
Morgen wird das britische Unterhaus über einen Antrag der Konservativen abstimmen, der ein Referendum über den EU-Vertrag von Lissabon ermöglichen soll. Der frühere Regierungsberater David Clark kommentiert: "Der eigentliche Fehler bestand darin, überhaupt ein Referendum anzubieten, da die Verfassung ohnehin ein minimalistisches Dokument war und entsprechend hätte behandelt werden sollen. Was ist falsch daran, das Volk sprechen zu lassen? Hat die Regierung ihre Meinung nur geändert, weil sie zu verlieren fürchtet? Tatsächlich ist einfach nichts Demokratisches daran, einem oder zwei Mitgliedern eines Club von 27 zu erlauben, die vom Rest gewünschten Änderungen zu blockieren. Was die Gegner von Lissabon wollen, ist nicht Demokratie, sondern das Vetorecht eines einzelnen Landes - zur Frustration der Mehrheit. Es ist verständlich, dass sie dies tun, denn sie wissen, dass jedes vernünftige demokratische System die alte Verfassung bestätigt hätte - unabhängig von Lissabon."
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Die Uno-Mission in Darfur
Der ehemalige außenpolitische Berater David Clark begrüßt die Initiative der UN. "Besonders wichtig ist die hohe ethische Dringlichkeit, die Gordon Brown und Nicolas Sarkozy dem Thema verliehen haben. Die beiden förderten die Resolution und scheinen wirklich überzeugt, dass sie der Beschreibung des Generalsekretärs als 'historisch und beispiellos' gerecht wird. Sie wird weder die geschätzten 400 000 Toten wieder lebendig noch wird sie einen entsetzlichen Fehler ungeschehen machen... Vielmehr steht Darfur für die Möglichkeit, eine Außenpolitik nach dem Irakkrieg zu entwickeln, in der die Verantwortung zu schützen mehr ist als ein wortgewandter O-Ton oder die Verpackung wachsender Machtinteressen. Die neuen politischen Führer Großbritanniens und Frankreichs haben einen guten Anfang gemacht. Nun müssen sie ihre guten Absichten in entschlossenes Handeln umsetzen."
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