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Cutileiro, José
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Schwarzer Peter für EU
Laut der Wochenzeitung Expresso sind die nationalen Regierungen für das Misstrauen der Bürger gegenüber der EU verantwortlich: "In den letzten Wochen waren viele Regierungen erstaunt über die Feindseligkeit der EU-Bürger gegenüber den europäischen Institutionen. Sie sollten sich nicht wundern, denn sie sind selbst daran schuld. Seit Jahren reklamieren die Regierungen die Erfolge in ihren Ländern für sich und schieben die Schuld für die Misserfolge der EU-Kommission zu. Dies ist selbstmörderisch, denn ohne eine starke Union, werden die EU-Länder ... in der globalisierten Welt nicht zurecht kommen. ... Eine EU, die den internen Markt, den externen Handel, den Wettbewerb, die Währung und bald auch die Energie und die Umwelt richtig verwalten kann, wird eine starke EU sein. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sich die Europäer nicht in unangemessenen internen Streitigkeiten verlieren."
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Frankreichs Einfluss im Nahen Osten
Jose Cutileiro ist der Meinung, dass Frankreich nach wie vor entscheidenden Einfluss im Nahen Osten ausübt. "Der Weg zum Frieden im Nahen Osten wird lang, gefährlich und unsicher sein. Er setzt äußerst komplizierte Arrangements zwischen allen Regionalmächten voraus und braucht die Kompetenz und das Engagement Washingtons. Beides ist nicht gerade eine Stärke der Regierung Bush. Eins ist jedoch nach den Ereignissen im Libanon klar. Nach den Vereinigten Staaten, der außenstehenden Macht, die am ehesten etwas bewegen kann, kommen nicht Russland, China oder die EU – mit ihrer Finanzhilfe -, sondern Frankreich."
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Russlands Rückkehr auf die Weltbühne
Der Journalist Jose Cutileiro erklärt die Rückkehr Russlands auf die internationale Bühne zum Teil mit der Schwäche der Europäer. "Vor fünf Jahren ließ sich George W. Bush von der 'Seele' Putins verführen. Diese Zeit ist längst vergangen. US-Vizepräsident Dick Cheney schalt vor fünf Tagen in Litauen Russland dafür, dass es die Menschenrechte nicht respektiert - um dann nach Zentralasien weiterzufliegen und dort Beziehungen zu widerlichen Tyrannen, die Öl exportieren, zu stärken. Öl, dessen hoher Preis es Putin erlaubt, sein Volk zu kaufen und die Kritik von außen zu ignorieren. Die es immer seltener gibt, denn nur wenige Europäer wollen es sich mit einem wichtigen Energielieferanten verderben. In Russland fehlt eine demokratische Opposition, Europa ist uneins und die Bush-Regierung benimmt sich albern - Russland wird wieder ein unangenehmer Nachbar."
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