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Dagen, Philippe
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Frauenakt von Gustave Courbet wieder aufgetaucht
Philippe Dagen freut sich, dass das Gemälde einer liegenden Nackten des französischen Malers Gustave Courbet in der Slowakei wieder aufgetaucht ist. "Es ist eines seiner schönsten und seiner erotischsten Bilder... Ein 'verschwundenes' Werk: Seit einer Ausstellung im Museum der bildenden Künste in Budapest 1940 ist es nicht mehr zu sehen gewesen... Dieses Bild aus einer Londoner Privatsammlung ist wegen seiner Bedeutung für das Gesamtwerk, wegen seiner Qualität und weil es so lange verschollen war, nun eine der Hauptattraktionen der Courbet-Retrospektive, die am 13. Oktober im Grand Palais eröffnet... Das Wiederauftauchen der 'Liegenden Nackten' ist umso wichtiger, da sich auf diesem Bild zeigt, dass Courbet bei weiblichen Akten so weit wie möglich gehen wollte. Ihre träge Haltung könnte die einer Frau nach einer Umarmung sein, die weder ihren Bauch noch ihre Achseln verstecken möchte, die von einem leichten Flaum verschattet sind."
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Pierre Huyghe in London
Der Journalist Philippe Dagen freut sich, den Video-Künstler Pierre Huyghe in der Londoner Tate Modern ausgestellt zu sehen. "Es ist das erste Mal seit seiner Eröffnung, dass das große britische Museum einem jungen französischen Künstler – Huyghe ist Jahrgang 1962 – eine eigene Ausstellung widmet. Dies wird als Zeichen dafür gedeutet, dass sich in der Hauptstadt der Young British Artists neues Interesse für die Kunst von der anderen Seite des Ärmelkanals regt." Wenn auch unter dem gleichen Titel – Celebration Park – präsentiert die Ausstellung jene Werke, die im Frühjahr im Pariser Museum für Moderne Kunst zu sehen waren, auf ganz andere Weise. "Die Videos, und ganz besonders 'Journey that wasn't', das zum Schluss- und Höhepunkt der Ausstellung gemacht wurde, sind sehr wirksam in Szene gesetzt. Dies bestätigt Pierre Huyghe offenkundiges Talent, aus den Orten, die ihm zur Entfaltung seiner träumerisch-symbolischen Fiktionen anvertraut werden, das Beste zu machen."
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