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08.09.2008

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Presseschau / Autorenindex


Dési, András


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Népszabadság - Ungarn | 13.02.2008

Deutschland streitet über Integration und Assimilation

Deutschlandkorrespondent András Dési kommentiert die Rede des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan in Köln: "Es mag bizarr klingen, aber Erdogan hat den deutschen Politikern einen Gefallen getan. Der türkische Regierungschef ist sich darüber im Klaren, dass die deutschen Konservativen die EU-Mitgliedschaft der Türkei ablehnen. Die Botschaft der Kölner Show ist, dass man der wirtschaftlich bereits seit langem in die EU integrierten Türkei mit politischen Ein- (und Vor-)wänden zwar den Weg versperren kann - mit den mehr als 5,3 Millionen (nach manchen Rechnungen sogar 15 Millionen) Türken in den EU-Ländern jedoch zu rechnen ist. Der Döner bleibt Bestandteil des deutschen und westeuropäischen Alltags. Auch wenn er für viele noch schwer verdaulich ist."

Népszabadság - Ungarn | 11.12.2006

Bukarest - das neue Zentrum des Balkan

Drei Wochen vor dem EU-Beitritt Rumäniens ist András Dési nach Bukarest gefahren und hat dort das neue Zentrum des Balkan gefunden: eine "schwärmende, vibrierende, bunte, sich in rasendem Tempo entwickelnde" Großstadt. "Für Bukarest, das offiziell 2,5 Millionen, aber an einem Wochentag mit allen Pendlern vier Millionen Einwohner hat, gelten immer noch die alten Klischees. Hinter dem flaggengeschmückten Ministerium für europäische Integration streifen herrenlose Hunde zwischen Müllhaufen umher. Nur fünf Kilometer entfernt liegt ein Roma-Lager, das in schrecklichem Zustand ist und von dem sich die Nachbarn mit Stacheldraht abgrenzen... Derzeit stehen mehrere Mega-Investitionen mit einer Gesamtsumme von vier Milliarden Euro an. Die Firma TriGránit baut ein neues Stadtviertel, das Esplanada City Center, dessen moderne Hochhäuser den furchtbaren Anblick des Palastes der Völker, gebaut zu Zeiten des Diktators Ceausescu, kompensieren sollen. Die wirtschaftliche Entwicklung Bukarests hinkt fünf bis zehn Jahre hinter den Großstädten Ostmitteleuropas hinterher, doch es gibt keinen Grund, die Bukarester abzuschreiben. Statt zu jammern, arbeiten sie sehr hart."

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