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20.11.2008

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Eckert, Elizabeth


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Tribune de Genève - Schweiz | 16.01.2008

Die Globalisierung bedroht die Cervelatwurst

"Integraler Bestandteil Schweizer Identität sind Cervelatwurst und Bürli, Weizen- oder Roggenbrötchen... Beide sind nun vom selben Übel bedroht: der Globalisierung", warnt Elisabeth Eckert. "Die Schweizer Wurst hat eine besondere Pelle aus dem Darm brasilianischer Rinder. Vorbei! Da der Rinderwahnsinn vor Brasilien nicht Halt gemacht hat, verbietet Europa nun den Import jeglicher Innereien aus Südamerika. Es zeichnet sich also eine grauenvolle Europameisterschaft 2008 ab: ohne gegrillte Würstchen. Auch die Brötchen sind in Gefahr. Es droht zwar kein Mangel, aber die kantonsübergreifende Standardisierung, denn der Großbäcker Pouly hat die 19 Bäckereien seines Konkurrenten Alfred Polli übernommen. So gibt es immer mehr Brötchen, aber sie werden industriell hergestellt."

Tribune de Genève - Schweiz | 14.02.2007

Die Schweiz verteidigt ihr Steuersystem

Die EU hat die Schweiz am 13. Februar 2007 dazu aufgefordert, in der Schweiz ansässigen multinationalen Unternehmen keine steuerlichen Erleichterungen mehr zu gewähren. Elisabeth Eckert fragt, ob ein neuer Steuerkrieg bevorsteht. "Werden in den kommenden Monaten und Jahren die gleichen Spannungen mit Brüssel auftreten wie bei den Verhandlungen über die Besteuerung von Vermögen, als unser Bankgeheimnis angetastet werden sollte? Es gibt durchaus Anlass, das zu glauben, denn die Frage der Vermögenssteuer treibt alle Länder um... Die Diskussion unter den 27 EU-Mitgliedern ist angespannt, beinahe nervös. Aber selbst wenn sie einen Verhaltenskodex gegen unlauteren Wettbewerb akzeptiert haben, sind sie noch weit von der erträumten steuerlichen Vereinheitlichung entfernt. Bleibt noch die Schweiz... Der Rückgriff auf den gemeinsamen Feind, um von eigenen Problemen abzulenken, ist wohl bekannt. Das ist in diesem Fall ganz deutlich. Um das Problem auf die Schweizer Kantone abwälzen zu können, interpretiert Brüssel das Freihandelsabkommen zwischen der EU und der Schweiz aus dem Jahr 1972 neu, obwohl es bislang sehr gut funktioniert hat."

Tribune de Genève - Schweiz | 19.04.2006

Ölpreis erreicht Rekordhoch

Elizabeth Eckert sieht im hohen Ölpreis einen "notwendigen Elektroschock". "Heutzutage streichen die großen Ölkonzerne die größten Gewinne in der Geschichte ein... 2005 hat Exxon Mobil dank des Schreckgespenstes einer Rohstoffknappheit 36 Milliarden Dollar eingesackt, das macht mal eben 80.000 Dollar in der Minute... Und zwar aus gutem Grund. Nie haben Autofahrer soviel Benzin verbraucht wie im vergangenen Jahr, die Schweiz inbegriffen. Die Industrien der nördlichen und südlichen Hemisphäre haben noch nie so viel so schnell produziert, und nichts deutet – glücklicherweise – darauf hin, dass dies ein Ende haben könnte. Aber damit die Entwicklung erneuerbarer Energien voranschreitet, damit sich die Gewohnheiten ändern, dafür ist der Preis, den wir mit etwa 1,30 Euro an der Tankstelle bezahlen, noch immer zu niedrig. Viel zu niedrig. Energie ist wie Wasser oder Nahrung ein zu kostbares Gut, als dass man es verschwenden dürfte."

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