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Ehrström, Peter
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Europa nach dem Geburtenknick
Peter Ehrström geht auf den in Newsweek veröffentlichten Beitrag The Lost Youth of Europe ein, in dem die Folgen der Pensionierung der Generation der in den 1940er Jahren Geborenen beschrieben werden - und die Schwierigkeiten der jungen Generation, Fuß zu fasssen. "Spiegelt das die Wirklichkeit wider, kann man von einer echten Generationenkrise sprechen. Die rasch wachsende Kluft in Europa besteht nicht zwischen unterschiedlichen Klassen, Rassen oder zwischen den Geschlechtern, sondern zwischen Alt und Jung... Gleichzeitig aber arbeiten in Belgien beispielsweise nur noch 30 Prozent der über 55-Jährigen, obwohl für die folgenden Generationen längst eine Rente mit 68 oder sogar mit 70 debattiert wird. Niemand kann die Frage beantworten, wie das mit einem Arbeitsmarkt zusammengehen soll, der nach Jugend lechzt und die Erfahrung älterer Arbeitnehmer nicht zu schätzen weiß."
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Peter Ehrström über Minderheiten als Vorreiter der Mehrsprachigkeit
Der klassische europäische Nationalstaat ist auf dem Rückzug, stellt der finnische Journalist Peter Ehrström fest. Außer in Island gebe es in allen europäischen Staaten nationale Minderheiten - Katalanen, Südtiroler, Waliser, Sorben oder Finnlandschweden – , die alle von der Entwicklung zur Stärkung der Regionen profitierten. "In einem grenzenlosen Europa liegt der Gedanke nahe, in den Vertretern sprachlicher Minderheiten besonders erfolgreiche Europäer zu sehen. Zwangsläufig sind die meisten von ihnen mindestens zweisprachig, meistens jedoch mehrsprachig. Und wenn es etwas gibt, was das Europa der Zukunft braucht, dann sind das Menschen mit breit gefächerten Sprachkenntnissen. 'Broken English' mag die führende Sprache der Welt sein, aber das reicht nicht aus. Drei Sprachen, vier, vielleicht sogar fünf: Für die Vertreter sprachlicher Minderheiten ist das eine Notwendigkeit und eine Selbstverständlichkeit, anders als für die Angehörigen der Mehrheit. Sprachkenntnisse sind keine Belastung im Sprachmosaik Europas – vielmehr sind sie harte Währung."
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Finnlands hohe Mehrwertsteuer
Die Mehrwertsteuer in Finnland ist weit höher als im EU-Durchschnitt. Der Satz für Lebensmittel beträgt 17 Prozent - zehn Prozent mehr als etwa in Deutschland. Peter Ehrström hält das für untragbar. "Eine Absenkung auf 12 Prozent ergäbe für einen Vier-Personen-Haushalt einen Nettoeffekt von 400 Euro pro Jahr. Das ist keine geringe Summe, vor allem für Haushalte mit mittlerem oder niedrigem Einkommen. Eine Senkung der Mehrwertsteuer käme darüber hinaus allen Konsumenten zugute und würde nicht nur bestimmte Gruppen bevorzugen... Auch die Beschäftigung würde davon profitieren, denn die Konsumenten könnten mehr kaufen. Schließlich würden preiswertere Lebensmittel auch Verbrauchern mit geringer Kaufkraft die Möglichkeit geben, höherwertiges Essen zu kaufen... Man sollte daran erinnern, dass den Finnen seinerzeit die EU-Mitgliedschaft mit dem Versprechen günstiger Lebensmittelpreise schmackhaft gemacht wurde."
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Finnlands Kvarken als Welterbe
Die Unesco hat die finnische Küstenregion Kvarken zum Welterbe erklärt. Eine Auszeichnung ähnlich dem Literaturnobelpreis, freut sich Peter Ehrström. "Es war nicht die einzigartige Fauna und Flora, die die Unesco dazu gebracht hat, Kvarken auf die prestigeträchtige Liste zu setzen. Vielmehr fiel die Entscheidung aus geologischen Motiven: Hier gibt es eine Landanhebung um durchschnittlich 8-8,5 Millimeter pro Jahr. Das bedeutet, dass Finnland und Schweden hier in 2500 Jahren zusammengewachsen sein werden, und dann wird der nördliche Bottnische Meerbusen zum größten europäischen Binnensee."
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