Bereichsmenü: Presseschau
Presseschau / Autorenindex
Fehrle, Brigitte
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Brigitte Fehrle über die Erinnerung an die deutsche Einheit
Achtzehn Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 soll der Bundestag über ein Denkmal für "Einheit und Freiheit" entscheiden. Brigitte Fehrle fragt, warum man eigentlich in den Jahren nach der Wende alles, was tatsächlich daran erinnerte, getilgt hat: "Lange bevor der Westen begriff, mit welchem Land er sich wiedervereinigt hatte, waren die Symbole verschwunden. Zuerst die Mauer. Selbstverständlich musste sie eingerissen werden, aber war es richtig sie komplett abzureißen? Oder das Lenin-Denkmal in Berlin. Wo könnte man heute besser sehen, in welch falsche, fatale Richtung die DDR gegangen war. Oder der Palast der Republik, heute ein trostloses Stahlgerippe. Ein Ort, an dem Werden und Vergehen der DDR exemplarisch zu besichtigen wäre. Und der Eifer hält an. Viele würden die Stasi-Unterlagenbehörde mit ihrem einzigartigen Archiv lieber heute als morgen auflösen. Dabei ist diese Behörde mit ihren Fehlern und Brüchen das lebendigste Denkmal, das an die DDR und das Glück der Einheit erinnert."
» zur Homepage (externer Link, Die Zeit)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Geschichte, » Deutschland
Krise der Großen Koalition in Deutschland
Die Gesundheitsreform "sollte ein großer Wurf werden, eine Jahrhundertreform. Die große Koalition hat gar ihre Legitimation fürs Regieren daraus abgeleitet", schreibt Brigitte Fehrle. "Nur die beiden großen Volksparteien, so die Argumentation, könnten die großen Probleme dieser Gesellschaft lösen. An der Gesundheitsreform, so viel steht fest, ist diese Regierung gescheitert. Erwartungsgemäß im Übrigen. Denn dass es zwischen der sozialdemokratischen Vorstellung einer Bürgerversicherung und der Merkelschen Kopfpauschale, also zwei völlig unterschiedlichen Grundvorstellungen von individueller Verantwortung, einen Kompromiss geben könnte, hat einzig und allein die Regierung behauptet. Aber da sie es kundgetan hat, muss sie sich auch daran messen lassen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, deutsch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Innenpolitik, » Deutschland

